Skibergsteigen

Zwischen alpinem Flair und olympischem Wettstreit

Während das klassische Skitourengehen auf eine langjährige alpine Tradition und Geschichte zurückblicken kann, ist das wettkampforientierte Skibergsteigen (Ski Mountainiering, Skimo) eine vergleichsweise junge Disziplin. Erst 2026 feierte es bei den olympischen Winterspielen in Cortina d’Ampezzo seine olympische Premiere, seit 2018 ist Skimo auch im BFB vertreten. Wettkämpfe im Skibergsteigen werden in vier Formaten ausgetragen:

 

  • Vertical: Ein durchgehender Aufstieg auf Ski. Es sollten keine Tragepassagen vorkommen. Höhenmeter variieren je nach Altersklasse von 400 – 1200 Höhenmeter. 

  • Individual: Die Königsdisziplin. Diese Disziplin kommt dem Skitourengehen am nächsten. Mit Aufstiegsfellen den Berg hoch, oben angekommen abfellen und wieder abfahren. Insgesamt sind hier mindestens drei Aufstiege und drei Abfahrten vorgesehen. Die Höhenmeter variieren je nach Altersklasse zwischen 800 und 1.900 Höhenmeter.  

  • Sprint: Aufstieg, Tragepassagen und Abfahrt. Der Ablauf ist wie ein kurzes schnelles Individual. In allen Altersklassen werden 80 Höhenmeter zurückgelegt. Sprint findet im Finalsystem mit Heats mit sechs Personen statt. Es geht um Höchstgeschwindigkeit!  

  • Mixed Relay: Ein Staffelrennen bei welchem ein Mann und eine Frau einen Parcours von ca. 15 Minu ten zweimal bewältigen muss. Eine Runde beinhaltet zwei Aufstiegen, zwei Abfahrten und eine kurze Tragepassage. Die Höhenmeter pro Runde liegen zwischen 150 und 180 Hm. 

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